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Sechs-Kanal-Feedback-Gitarre

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Jede Saite kann einzeln in endlose Dauerschwingung versetzt werden.
Beschreibung
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6-Kanal-Feedback-Gitarre

Jede Saite kann einzeln in endlose Dauerschwingung versetzt werden.

Manch einer kennt vielleicht das kleine Gerät "E-Bow", das man mit der Hand über eine Saite hält, um sie zum Schwingen anzuregen. Fest eingebaut gibt es sowas auch in einigen Gitarren der Firma Fernandes, oder nachträglich einbaubar als "Sustainiac". Hier wirkt der Effekt auf alle Saiten. Das Prinzip bei allen dreien: die Schwingung der Saite(n) wird mit einem Tonabnehmer aufgenommen, das Signal wird einem kleinen Verstärker zugeleitet, und dieser speist einen Elektromagneten, der die Saite(n) periodisch anzieht und so ins Schwingen bringt. Das funktioniert so weit, ein gewisser Nachteil ist nur der hohe Stromverbrauch. Eine normale 9-V-Batterie ist sehr schnell leer. Beim E-Bow geht es immer nur mit einer einzigen Saite. Bei Fernandes und Sustainiac geht es mit allen Saiten, allerdings sitzt hier zwischen Tonabnehmer und Elektromagnet nur ein einziger Verstärker für alle Saiten gemeinsam. Wenn mehrere schwingen, kann es zu einem Durcheinander kommen.
 
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 Deshalb hat es mich gelockt, dieses Prinzip für jede Saite unabhängig zu realisieren. Also mit einem Sechsfach-Pickup, sechs einzelnen Verstärkern und sechs Elektromagneten. Weil die Schaltung nun allerhand Platz braucht und in eine übliche Solid-Body-Gitarre nicht reinpasst, habe ich eine halbakustische als Ausgangsbasis genommen, eine uralte Framus. Ich habe den Boden abgenommen und erstmal einen dicken Sustainblock aus Hartholz eingebaut. Damit wurde der Grundklang, der vorher etwas schwach war, schon mal sehr viel besser. Der Hals ist trotz des Alters sehr gut gerade. Die Original-Mechaniken waren hinüber, sie mussten guten Schaller M6 Platz machen. Der Boden ist jetzt mit Schrauben befestigt, bei Bedarf leicht wieder abzunehmen.
 
 
 
Am Steg nimmt ein in Handarbeit hergestellter Humbucker mit zwölf einzelnen Spulen jede Saite getrennt ab. Zum Schutz ist er in Kunstharz eingegossen. In der Mittel-position sitzt der Elektromagnet mit sechs Spulen, gewickelt auf Bleche von zwei geschlachteten EI30-Trafos, ebenfalls vergossen. Dazwischen sind sechs getrennte Verstärker geschaltet, in ihrer Wirkung regelbar mit einem gemeinsamen Poti, so dass man die Rückkopplungsstärke nach Wunsch einstellen kann. Weil die Elektronik allerhand Strom braucht, wird die Gitarre aus einem Netzteil versorgt. Der Effekt funktioniert bestens. Die Schaltung ist so ausgeführt, dass die Saiten nicht gleich von selbst anfangen zu schwingen, sondern zunächst mit einer bestimmten Mindeststärke angeschlagen werden müssen und erst dann allein weiterschwingen. Man will ja nicht, dass sie sich dauernd selbstständig machen.
 
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Damit man mit der Gitarre auch ganz normal spielen kann, hat sie in der Halsposition einen Humbucker üblicher Bauart, der - zwecks vielseitiger Soundeinstellung - über einen "State Variable Filter" läuft.

 

 

 

 

 

Nun gehöre ich allerdings nicht zu den Gitarristen, die sich musikalisch in sehr entfernte Gefilde vorwagen. Was ich spiele, ist überwiegend konservativ. So kam es dazu, dass diese Gitarre schon seit Jahren bei mir unbenutzt an der Wand hängt und der Gefahr des Verstaubens ausgesetzt ist. Besser wäre es, wenn sie jemand kräftig spielt und aus ihr ein paar ganz neue, ungeahnte Töne hervorlockt. Von großem Vorteil wäre es dabei, wenn der neue Besitzer gleichzeitig ein Elektronik-Fachmann wäre, der die Schaltung in ihrer Wirkung voll versteht und bei Bedarf auch selber modifizieren kann.

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Die Gitarre steht also zum Verkauf. Die kompletten Schaltungsunterlagen gibt es selbstverständlich mit dazu. Garantie lebenslänglich auf alles, was ich hineingebaut habe.
Hier eine Soundprobe (mit Betätigung des Fußpedals)
Preis auf Anfrage.