| Daten & Resonanzfrequenzen von Pickups |
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In der folgenden Tabelle sind einige verbreitete Pickups mit ihren elektrischen Werten und ihren Resonanzfrequenzen bei verschiedenen externen Lastkondensatoren aufgeführt.
Man sieht, was hier für Variationen
möglich sind. Die Frequenzen sind hier alle auf volle 100 Hz gerundet,
da erstens die Pickups oft erhebliche Exemplarstreuungen aufweisen und
zweitens die Resonanzstellen bei tiefen Frequenzen (unter 1 kHz) sehr
breit werden, so dass hier genauere Angaben kaum Sinn haben.
Die angebenen Induktivitäten sind als ungefähre Werte zu verstehen.
Eine präzise Messung ist technisch schwierig, je nach Messmethode kann
man hier unter Umständen zu unterschiedlichen Werte kommen,
insbesondere bei Typen mit schwacher Resonanzüberhöhung. Die meisten
verbreiteten Typen liegen im einstelligen Henry-Bereich. Der absolute
Außenseiter ist der alte Gibson-Bass-Pickup aus den 60er Jahren mit
seiner Rieseninduktivität von rund 65 Henry Seine Wiedergabe ist
dadurch extrem dumpf. "Niederohmige" Typen sind hier nicht mit
aufgezählt, darüber gibt es eine eigene Seite.
Die wichtigsten Daten & Resonanzfrequenzen von einigen bekannten Pickups:
Wie hoch die Resonanzüberhöhung (der „Q-Wert“) eines Pickups ist, hängt zum einen von seiner Bauart ab, zum anderen vom äußeren Belastungswiderstand. Sehr stark ist sie bei Single-Coils vom Typ Fender USA, d. h. mit den Magneten direkt in den Spulen. Es gibt auch einige Humbucker, die in dieser Weise gebaut sind (zwei Spulen mit je sechs entgegengesetzt gepolten Einzelmagneten), z. B. der Fender-Humbucker aus den 70-er Jahren, der Seymour Duncan "SH-3" oder der Schaller "Golden 50 Super." Auch Pickups mit dünnen durchgehenden Klingen oder lamellierten Blechpaketen haben meist eine starke Überhöhung, so z. B. Joe Barden, Bill Lawrence, Gretsch "Supertron"). Eine mittelstarke Resonanzüberhöhung haben die meisten Typen mit Weicheisenteilen (Schrauben oder festen Polen) in den Spulen und Balkenmagnet unten drunter, d. h. die verbreitetsten Humbucker (Gibson und Nachbauten) sowie viele Single-Coils aus Fernost und Mexiko. Ebenfalls in diese Kategorie gehört der Fender Telecaster-Hals (USA-Typ mit Magneten in der Spule). Pickups mit schwacher oder überhaupt keiner Resonanzüberhöhung sind: Telecaster-Hals aus Fernost oder Mexiko mit Balkenmagnet unten drunter sowie viele uralte deutsche und japanische Typen. Diese Kategorie wird von den Gitarristen im allgemeinen weniger geschätzt. |
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