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Pickup-Geheimnisse

Pickup-Geheimnisse

Pickup-Geheimnisse - ausgeplaudert

Pickups(englische Version hier)

Das Herz jeder E-Gitarre bzw. jedes E-Basses sind bekanntlich die Tonabnehmer oder Pickups. Sie wandeln die Schwingungen der Saiten in elektrische Wechsel- spannungen um, die der Verstärker dann klanglich zurechtformt und mit hoher Leistung zum Lautsprecher weiterleitet.

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Was macht den Sound?

Hier wird es jetzt sehr technisch. Manche Leute mögen das vielleicht nicht, aber die kriegen einen Pickup dann auch nie in den Griff. Die wesentlichen Bestandteile von magnetischen Pickups sind Spulen (eine oder zwei) und Magnete (einer bis zwölf). Die Magnete stecken entweder direkt in den Spulen, oder in diesen sitzen Kerne aus Weicheisen (oft Schrauben), und die Magnete sitzen dann unten drunter.
  

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Der Frequenzgang: Tiefpass 2. Ordnung

Wenn die Saiten in Ruhe sind, dann hat der von den Magneten erzeugte magnetische Fluss durch die Spule einen konstanten Wert. Sobald er sich ändert, wird in der Spule eine Spannung induziert. Eine schwingende Saite erzeugt eine Wechselspannung.
  

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Der Sound hängt von der Beschaltung ab

Die Resonanzfrequenz fo lässt sich leicht nach der allgemein bekannten Schwingkreisformel abschätzen:
schwingkreisformel
 

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Daten & Resonanzfrequenzen von Pickups

In der folgenden Tabelle sind einige verbreitete Pickups mit ihren elektrischen Werten und ihren Resonanzfrequenzen bei verschiedenen externen Lastkondensatoren aufgeführt.
 

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Resonanzüberhöhung steigern

Wenn man die Überhöhung steigern möchte, um einen ausdrucksstärkeren Sound zu erhalten, dann gibt es mehrere Möglichkeiten der Modifikation:

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Einfluss auf das Sustain

Noch ein Wort zum Thema „Sustain“:
Einige Hersteller sagen, der und der Pickup hätte ein besonders langes Sustain. Das ist etwas missverständlich. Die Saite selbst klingt hier natürlich nicht langsamer aus als bei anderen Pickups.
 

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Stufenlos mit aktiver Schaltung

Mit verschiedenen Kondensatoren am Drehschalter lässt sich die Resonanzfrequenz nur in Stufen umschalten. Man kann sie aber auch kontinuierlich variabel machen.
 

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Übertragungscharakteristik ausmessen

Kennt man Resonanzfrequenz und -güte, so hat man die Übertragungscharakteristik eines Pickups bereits zu rund 90 % im Griff. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Effekte, die sich auf diese Weise nicht beschreiben lassen; sie machen aber nur sehr wenig aus.
  

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Was ist „gut“, was ist „schlecht“?

Bleibt zum Abschluss immer noch die Frage offen:

Was kennzeichnet eigentlich einen guten bzw. einen weniger guten Pickup?

Es zeigt sich ganz schnell: Die Lage der Resonanzfrequenz gibt hierauf keine Antwort. 2,5 kHz ist nicht prinzipiell besser oder schlechter als 3 kHz oder 4 kHz. Vielmehr muss das immer auf eine ganz bestimmte Gitarre (und ganz bestimmten Verstärker mit ganz bestimmter Einstellung) bezogen sein. Auch das akustische Umfeld spielt mit kräftig mit hinein: Wie eine E-Gitarre beim menschlichen Ohr subjektiv ankommt, hängt ganz wesentlich davon ab, was gleichzeitig noch für andere Instrumente mitspielen.
  

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Nachtrag für ganz spitzfindige Elektronik-Freaks

Wer auf diesem Gebiet eigene Forschungen anstellt, der kann möglicherweise bei einigen Punkten zu etwas abweichenden Ergebnissen kommen. Das liegt dann wahrscheinlich daran, dass diese Darstellung zunächst mal um einiges vereinfacht ist, damit sie noch halbwegs verständlich bleibt. Für penible Wissenschaftler geht es an dieser Stelle  tiefer in die Details. Diese erweiterte Theorie passt dann sehr viel genauer zur Praxis.
 

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