| Was eine aktive Elektronik alles bringen kann |
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Erstens: Vor allem absolute Unabhängigkeit vom Kabel. Das kann dann -zig Meter lang sein, ohne dass die Höhen verloren gehen.
Zweitens: Höhere Ausgangsspannung. Manche Pickups, besonders ältere,
geben nur eine niedrige Spannung ab, so dass man den Verstärker nicht
sehr weit in die Übersteuerung treiben kann. Da musste man bisher einen
separaten Booster dazwischen schalten. Wieder ein Teil mehr zu
schleppen und zu verkabeln. Wenn der gleich in der Gitarre sitzt, wird
alles einfacher (Bild 2).
Bei starken Pickups kann man die Schaltung aber auch so auslegen, dass die Lautstärke nicht erhöht wird, sondern nur die Resonanzüberhöhung des Pickups. Dazu schaltet man einen sogenannten Impedanzwandler (Bild 3) zwischen Pickup und Poti. Man hat damit das Gefühl, durchaus noch mit derselben Gitarre und denselben Pickups zu spielen, aber da ist einfach mehr Farbe: charakteristischer, bissiger. Unüberhörbar.
Eine spezielle Sache, die man mit aktiven Schaltungen machen kann, sind Sounds ähnlich Akustik-Gitarren mit ultrafeinen Höhen. Normalerweise erhält man die nur mit Piezo-Pickups. Herrschende Meinung ist, dass man die mit magnetischen Pickups nicht kriegen kann. Stimmt nicht, man kann sie sehr wohl kriegen – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen und auch nicht mit jedem Pickup. Aber mit einigen schon. Dann muss aber auf jeden Fall eine aktive Schaltung dahinter sitzen. Mit den üblichen passiven Schaltungen geht das nicht. |


Zweitens: Höhere Ausgangsspannung. Manche Pickups, besonders ältere,
geben nur eine niedrige Spannung ab, so dass man den Verstärker nicht
sehr weit in die Übersteuerung treiben kann. Da musste man bisher einen
separaten Booster dazwischen schalten. Wieder ein Teil mehr zu
schleppen und zu verkabeln. Wenn der gleich in der Gitarre sitzt, wird
alles einfacher (Bild 2).
Man hat
viel mehr Soundvariationen zur Auswahl. Die bisher allgemein üblichen
Tone-Regler bieten ja nicht gerade die große Vielfalt. Mit aktiver
Elektronik ist da sehr viel mehr zu machen. Dabei gibt es keinen
spezifischen "aktiven" Sound. Ganz im Gegenteil: Man ist damit extrem
flexibel, sogar mit derselben Gitarre und denselben Pickups. Sehr
günstig ist die Kombination von
Sowas
hat zuerst die Firma Alembic in ihre Gitarren und Bässe eingebaut,
später haben das dann verschiedene andere kopiert. Dass diese
Instrumente so astronomisch teuer sind, liegt garantiert nicht an der
Elektronik. Die kostet gar nicht so viel.